Manga-Comic-Convention / Leipziger Buchmesse Tag 2+3

MCC-23

Am Samstag begab ich mich erneut Richtung Leipziger Messegelände, um die MCC zu besuchen.

Mein Zeitmanagment war jedoch zu Beginn nicht das Beste, sodass ich den ersten Zug wegen dessen Überfüllung ausfallen lassen musste und eine knappe Stunde später als geplant ankam. In die Messehalle kam ich dann relativ flott hinein und traf mich dort mit Ailishes, Zukari und MrGamerKeks. Wir hatten eigentlich geplant, da Yuna Kagesaki an diesem Tag auf der Messe anwesend war, ein Autogramm von ihr zu ergattern, aber als wir die Schlange für die Signierkartenvergabe sahen, die sich bis zum Eingang hinzog, entschlossen wir uns rasch dies am Sonntag nochmal zu versuchen. So konnten wir an diesem Tag nur zusehen, wie diejenigen Glücklichen, die eine Nummer bekommen hatten, ihr Autogramm von der Star-Mangakarin (bekannt durch „Cheeky Vamprie“ und „Aion„) entgegen nahmen.

Das Gespräch auf der großen Bühne mit Sakue Esuno („Mirai Nikki“ und „The Big Order„) war dann gleich darauf auf dem Plan. Wie die meisten Manga-Künstler war auch er sehr bescheiden und leicht schüchtern angesichts der großen Fangemeinde, die einem da gegenüber saß. So wurde etwa auch immer wieder darauf hingewiesen, dass Esuno keine Fotos von sich wünschte, was zumindest der größte Teil der Zuschauer auch berücksichtigte (und auch der Grund ist, warum ich hier jetzt kein Bild von ihm poste). Yuna Kagesaki war in der Hinsicht etwas offener und erlaubte nach Nachfrage auch mal das ein oder andere private Foto. Beide Star-Mangakas genossen jedoch sichtlich ihre Auftritte vor den deutschen Fans.
Neu war dieses Jahr allerdings die für alle sichtbar verstärkten Sicherheitsmaßnahmen während der Signierstunden. So bekamen auch nur diejenigen ein Autogramm, die sich vorher eine entsprechende Nummernkarte bei Carlsen Manga, bzw. EMA sichern konnten. Die Signierstunde wurde dann immer am Schwarzen Sofa durchgeführt, so konnten zumindest alle, die keine Karte bekommen hatten, einen Blick auf ihren Star-Mangaka erwischen.
Während mit Sakue Esuno, wie bereits beschrieben, ja ein Gespräch auf der großen Bühne stattfand, war ich doch etwas entäuscht, dass dies bei Yuna Kagesaki nicht der Fall war. So hätte ich gerne etwa gewusst, wie Sie  zum Zeichnen von Mangas eigentlich gekommen war und woher sie die Ideen für ihre Serien nimmt.
Jedoch ist zu sagen, dass es schon eine klasse Leistung der Verlage ist, dass sie es zu einer Veranstaltung in Deutschland schaffen gleich mehrere Star-Mangakas für sich zu gewinnen. Dies zeigt mir, dass der Markt für Animes und Mangas in Europa und insbesondere auch in Deutschland langsam an Bedeutung gewinnt.

Zahlentechnisch war der Samstag erwartungsgemäß wieder der vollste, was sich auch darin zeigte, dass ich allein für die Strecke vom Schwarzen Sofa zur großen Bühne, die sich direkt nebeneinander befanden, fast eine halbe Stunde (!) benötigte. Da dann auch ab einer gewissen Zeit der Mittags-Hunger dazu kam, hieß es nocheinmal etwa eine halbe Stunde warten, bis man etwa sein Bento in Händen hielt, welches mit 8€ doch etwas happig im Preis war. Aber jeder weiß eigentlich, dass ein Essen auf einer Messe mehr kostet, als es üblicherweise der Fall wäre.

Mittagessen á la Convention-Style
Mittagessen á la Convention-Style

Kurzfristig entschied ich mich noch den folgenden Sonntag mit dranzuhängen, obwohl ich gerade am Umziehen bin. Es sei mir also verziehen, wenn die folgenden Posts etwas auf sich warten lassen. ^^“
Gelehrt durch den Vortag, machte ich mich eine knappe Stunde eher zum Bahnhof auf, sodass ich dieses Mal meinen angepeilten Zug auch noch erwischte. Mein Ziel war für diesen Tag klar. Erneut würde ich es versuchen ein Autogramm von Yuna Kagesaki zu bekommen. So gehörte ich wohl mit zu den knapp Hundert Ungeduldigen, die am Sonntagmorgen vor dem Absperrband der Messehalle warteten und sich bereit auf den Ansturm auf den Carlsen Manga-Verlags Stand machten. was dann folgte, kann man in etwa mit einer leichten Form des Verkaufs-Release der PS4 vergleichen. Und tatsächlich schaffte ich es eine Karte für die Signierstunde zu bekommen. Dass ich mir diesen Ansturm hätte sparen können, zeigte sich, als noch knappe 20 Minuten nach Messe-Start genug Karten vorhanden waren, sodass Ailishes, Zukari und MrGamerKeks auch noch welche bekommen hatten.

Alishes, Zukari und MrGamerKeks mit Signierkarte
Ailishes, Zukari und MrGamerKeks mit Signierkarte

Eine knappe Stunde später hielten wir dann überglücklich unser persönliches Autogramm der „Cheeky Vampire„-Schöpferin in unseren Händen. Besonderse Highlight, der Manager von Kagesaki-san machte zur Erinnerung für die Künstlerin auch ein paar Fotos von uns.
Alles in allem war es also ein gelungener Vormittag und das Autogramm von Yuna Kagesaki wird nun einen besonderen Platz in meiner Sammlung finden.

Glücklich über das Autogramm von Yuna Kagesaki
Glücklich über das Autogramm von Yuna Kagesaki

Während Ailishes und Zukari dabei waren Con-Hon-Einträge zu tätigen, vertraten ich und MrGamerKeks uns ein wenig die Beine und machten noch das ein oder andere Cosplay-Foto. Den Sonntag nutzte ich traditionell um ein paar Einkäufe an den verschiedenen Ständen zu tätigen, da es am letzten Conventiontag meist Rabatte bei den Händlern gibt. So wurden noch neben einigen Mangas, ein Artbook von Soul Eater, zwei Neon Genesis Evangelion Figuren, u.a. auch eine Tasse mit Danganronpa Motiv und die BluRay-Version des neuen ShinkaiGarden of Words“ erworben. Auf letzteres hatte ich mich schon gefreut, seit ich den ersten Trailer dazu Mitte letzten Jahres gesehen hatte.

Ausbeute der MCC 2014
Ausbeute der MCC 2014

Zusammengefasst über die drei Tage kann ich sagen, dass sich die LBM wieder voll gelohnt hat und die MCC als neue eigene Convention mich sehr positiv überrascht hat. Dafür, dass es die erste Convention dieser Art war, wurde einem ein doch sehr tolles Programm geboten, welches den Vegleich mit denen anderer Conventions nicht zu scheuen brauch. So gesehen war die teilweise Ausgliederung aus der LBM nur eine logische Konsequenz um die steigenden Besucherzahlen zu berücksichtigen, die sich mit diesem Teil der Messe identifizieren. Auch wenn es noch einige Verbesserungsmöglichkeiten, wie etwa bei den Maid Café gebe (wo eine Woche vor Messebeginn es einfach zu spät ist nach entsprechenden Personal zu schauen) und die Problematik mit den nicht-lizensierten Waren weiterhin besteht, sehe ich doch sehr viel Potential in der MCC. Die Karten für nächstes Jahr werden deshalb garantiert sobald wie möglich bestellt werden, auch wenn die Anreise dann etwas länger ausfallen dürfte. ^^

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s