Simulcast-Check: Absolut Duo

Mittlerweile sind die ersten Simulcast für diese Season durch. Zeit also für eine kleine Review. Den Anfang macht diesesmal die Serie „Absolut Duo“ aus dem Hause des Studio 8bit, welche auf der gleichnamigen Light Novel-Reihe von Takumi Hiiragiboshi basiert und durch Media Factory veröffentlicht wurde.

Worum geht es?

Einer von tausend Menschen ist in der Lage seine Seele in Form einer Waffe – ein sogenanntes „Blaze“ – zu materialisieren. Einer von ihnen ist Tor Kokonoe, dessen „Blaze“ allerdings die Form eines Schildes annimmt. Auf der Koryo-Akademie soll er wie alle anderen Begabten, seine Kampffähigkeiten verbessern. Mit Hilfe des Partnerschaftssystem „Duo“ schließen die Schüler ein Bündnis, um ihre Kräfte und Seelen gegenseitig zu verstärken. Bei Tor Kokonoes Partner handelt es sich um das silberhaarige Mädchen Julie Sigtuna, was zu der einen oder anderen peinlichen Situation führt.

Die Handlung

Das Setting von Absolut Duo und die Idee mit den „Blaze“ ist vielleicht nicht unbedingt neu, aber doch erfrischend dargestellt. Augenmerk der Handlung ist eindeutig die Action, ergänzt um klassische „Harem“-Elemente. Wer damit kein Problem hat und nicht unbedingt die tiefgreifenste Story erwartet, ist mit diesem Anime echt gut bedient und kommt bei den 12 Folgen sicherlich auf seine Kosten.

Die Charaktere

Die Charaktere teilen sich in die typischen Stereotypen, wie man sie aus den meisten „Harem“-Animes kennt: der männliche Hauptcharakter, welcher seine Freunde immer unter allen Umständen beschützen will, der schüchterne und zurückhaltende weibliche Nebencharakter, die abgebrühte Schulschönheit, die keinen außer den Hauptcharakter an sich wirklich ran lässt, die laszive Klassenlehrerin, und so weiter. Entsprechend ist eine Charakterentwicklung im Laufe der Handlung nur spärlich zu beobachten.

Die Animation

Ein echter Pluspunkt der Serie ist zweifelsohne die Qualität der Animation, welche sich von Anfang bis Ende fast tadellos durch die Serie zieht. Die Kampfszenen sind klasse animiert und auch der Rest ist ein wahrer Augenschmaus.

Der Sound und die Synchronisation

Die Stimmen der Charaktere finde ich passend besetzt und man merkt es der Serie an, dass sich die Sprecher sichtlich Mühe gegeben haben und Spaß an ihren Rollen hatten. Das Intro leitet die Serie nach meiner Meinung nach gut ein und macht auch noch nach mehreren Folgen Spaß sich anzusehen. Ansonsten ist die musikalische Untermalung passend gewählt, aber auch nicht wirklich herausstechend. Bei den Untertiteln zeigt sich die sehr gute Arbeit von Crunchyroll, da keine wirklichen Übersetzungsfehler ins Auge fallen.

Das Fazit

Absolut Duo ist ein alles in allem solider Anime-Streifen, der leider etwas seines Potentials verschenkt. Fans, die eine solide Handlung und Charakterentwicklung erwarten, werden hier eher entäuscht werden. Wer jedoch auf das Action- und „Harem“- Genre und das Setting der Serie steht, wird definitiv auf seine Kosten kommen.


absolut_duo_anime_cover
©2015 Takumi Hiiragiboshi / KADOKAWA CORPORATION MEDIAFACTORY / Absolut Duo PARTNERS

 

Info

Absolut Duo

Original Titel:  アブソリュート・デュオ
Vorlage:             Takumi Hiiragiboshi
Regie:                 Atsushi Nakayama
Musik:                Atsushi Hirasawa
Studio:               8bit
Erschienen:      05.01.2015 (Simulcast)
Länge:                12 Folgen á 25 Minuten
Genre:                Fantasy, Action, Harem
Sprache:           Japanisch mit deutschen Untertiteln

 


 

Zusätzliche Infos

Die Light Novel zu Absolut Duo gibt es seit 2012 in Japan, ein dazugehöriger Manga wird seit Juli 2014 veröffentlicht. Die Anime-Serie kann man völlig kostenlos und legal auf Crunchyroll schauen. Inhaber des Premium Membership (4,99€/Monat) können die aktuellste Folge bereits kurz nach der Ausstrahlung in Japan und in High Definition sehen. Einen Einblick kann man sich auch bereits im offiziellen Trailer machen.

(Trailer by Media Factory)


avatar_logoVerfasst von

Neben Uni-Alltag und Arbeit widmet er sich seinem Hobby – Anime, Manga und die japanische Popkultur. Hört in seiner Freizeit am liebsten Soundtracks, Rock und J-Pop. Ansonsten verbringt er Zeit mit Freunden on- und offline, oder zockt alleine Games. Das Bloggen ist für ihn noch relatives Neuland, aber er lernt immer mehr dazu.


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